Wilhelmina lebte viereinhalb Jahre bei der Einsteinfamilie. Sie war unsere Präsidentin, dann hat Emil das Amt übernommen.Wilhelmina hinterliess Emil und uns aber ein kleines Vermächtnis:


„Es ist ein wunderbares Leben bei der Einsteinfamilie. Ich war so armselig, allein und unterernährt als Oma mich zum Glück aus diesem schrecklichen Raum holte, wo alle Meerschweinchen warten mussten, die kein Zuhause hatten. Ich war noch sehr jung, als ich in diese verrückte Familie kam. Sie waren alle gut zu mir und ich merkte schnell, dass ein Schwein Einiges aushält, wenn es Freunde hat, die bei ihm sind - und eine Oma, die sich um alles kümmert.

Das erste halbe Jahr war ich immer nur glücklich, jeder hatte mich lieb, ich bekam schönes Fell und konnte immer einen finden, der mit mir spielte und/oder sich um mich kümmerte. Mein alter Opa Krawatti konnte nicht mehr alleine laufen, aber er kannte so schöne Geschichten. Wir lagen gerne bei ihm und hörten zu, wenn er uns was verquiekte. Auch Tante Amenda war darin geübt. Sie hatte immer irgendwelche Witze auf Lager und wusste über so Vieles Bescheid. Die kleine Bjerka wurde mir eine liebe Schwester. Tante Peekja war etwas ernster und wir hatten alle Respekt vor ihr.

Dann war da unser lieber, süßer Jasper Knutschkugel, der mir ein guter Vater war. Gemeinsam mit Papa Jasper und Opa Krawatti lernte ich schnell, worauf es im Leben eines Meerschweinchens ankam: Oma Einstein auf Trapp halten, damit wir immer leckeres Futter bekamen ;-)

Ach, es war einfach immer soooooo schön - bis eines Tages erst Tante Peekja, dann meine Schwester und auch noch unsere süße Amenda sehr krank wurden. Wir haben so eine gute Tante Doktor, aber die konnte sie alle nicht mehr gesundmachen. Da war ich nur trauriglich, lag in der Ecke und wollte nicht mehr spielen.

Mein Papa Jasper fand das gar nicht gut und hat mir erklärmuigt, dass es immer schöne und traurige Tage geben wird.

Er vermuigte mir von dem Regenbogenland, wo wir dann alle wieder zusammen sein können. Wir dürfen trauriglich sein, müssen dann aber auch wieder spielen und toben. Je erwachsener ich werde, desto öfter werde ich das erlebmuigen! Das habe ich mir gut gemerkt, denn bald darauf ist mein Opa  Krawatti ins Regenbogenland umgezogen. Zu unserer allergrößten Trauer zog auch mein Papa Jasper, unser aller Knutschkugel, ins Regenbogenland. Auch Hagen von den Schwedenkindern marschierte hinterher. Das war sehr schwer.“ Soweit Wilhelminas Vermuigigung.


Emil hat dieses Vermächtnis sehr ernst genommen und es bis zuletzt im Herzen getragen. Er hat viele Freundinnen verloren und immer sehr darunter gelitten. Es war wohl zu viel für ihn, dass nun auch noch Lotta ging: Emil ist ihr schnell gefolgt.


Wir sind alle noch quieklos - zum Glück aber nicht mehr bocklos. Butje hat die schwere Nachfolge übernommen. Zum Glück ist er groß und kann so in die großen Pfotenspuren von Emil treten.


Emil hat auch für mich etwas hinterlassen: „Viele meiner Freunde konnte ich leider nicht mehr perschweinlich kennenlernmuigen, aber wir erzählen uns immer von den Freunden: Wilhelmina hat alles von Opa Krawatti und Papa Jasper erfahren, ich habe es von Feenja und Wilhelmina und werde es an Emmilia, Sofia und Taleke weitergeben. So bleiben unsere Freunde nicht nur in unseren Herzen lebendig, sondern in allen, die zur Einsteinfamilie gehören und gehören werden!“


Deshalb muige ich jetzt alles an Butje, Tilda und Vangelia weiter!


Ich werde die Leitung jetzt übernehmen!


Auf  unserer Gedenkseite wollen wir uns mit Euch an all die Freunde erinnern,

die schon im Regenbogenland wohnen.


Taleke Einstein 2018

Wir leben jetzt bei Oma Einstein:

Taleke Einstein

Vangelia Einstein

Tilda (Matilda) Einstein

Bella Einstein

butje, unser böckchen


Unsere Lieblinge,
die leider schon im Regenbogenland wohnen


Meine Freundin Sontje

August 2010


Vizepräsidentin Jorid

Januar 2011


Tante Emma

März 2006




Meine Lieblingslieder:

  1. 1.Muig, Oma, wo ist die Gurke

  2. 2.Hier ist es gemütlich

  3. 3.Im Heu da ist es warm




Meine Lieblings-Links


 

M e i n e   F a m i l i e